2014/2015 - CFG Velpke

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2014/2015

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Schulzeit wurde offiziell abgepfiffen - Entlassungsfeier an der Gauß-Schule

Die Carl-Friedrich-Gauß-Schule verabschiedete in einer bisweilen emotionalen Feier 53 Absolventen aus den 9. und 10. Klassen des Haupt- und des Realschulzweiges. Davon erreichten 42 % einen erweiterten Realschulabschluss, der zum Besuch einer weiterführenden Schule des Sekundar II –Bereiches berechtigt, 51 % einen Sekundarabschluss, 4 % einen Hauptschulabschluss nach der 10. Klasse, sowie 2% einen Hauptschulabschluss nach der 9. Klasse.
Obwohl die meisten der Absolventen an diesem Tag froh waren, die Prüfungsstrapazen der letzten Wochen vergessen zu können, wurden sie gleich zu Beginn der Feier durch ihre jüngsten Mitschüler mit den Liedzeilen „Don’t know much about biology, don’t know much about history“ in den fast schon vergessenen Schulalltag zurückgeholt. Auch Schulleiterin Ulla Nolte wagte in ihrer Rede nicht nur einen Blick in die Zukunft, sondern blickte auch zurück. Sie verglich die Schulzeit der Jungen und Mädchen mit einem Rennen im Ruderboot. Heute sei nicht nur ein Tag des Feierns, sondern auch des Nachdenkens und Zurückblickens. „Ihr habt euch wie Ruderer in die Riemen gelegt, um vorwärts zu kommen und den erwünschten Abschluss zu erreichen. Schaut aber wie Ruderer nicht nur auf die bewältigte Strecke zurück, sondern blickt gleichfalls voraus, in welche Richtung euer Leben gehen kann und wie ihr euch selbst verwirklichen könnt“, fuhr sie fort. „Übernehmt Verantwortung und helft die Gesellschaft mit nach vorne zu bringen.“ Dabei seien Ausdauer, Sorgfalt, Kooperationsfähigkeit, Toleranz und Konfliktfähigkeit sicher gefragt. Abschließend ermutigte sie die scheidenden Gauß-Schüler: „Vergesst nicht nach der Freude über das Erreichte und nach einer wohlverdienten Pause weiter zu rudern und zu zeigen, was in euch steckt, ganz nach der Devise Einsteins, der einmal feststellte, er habe keine besondere Begabung, er sei nur immer neugierig gewesen.“
Auch die stellvertretende Elternratsvorsitzende Anja Feige, appellierte an die Schülerinnen und Schüler zunehmend Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. „Dabei bleibt stets menschlich und denkt daran, wer etwas vermeiden will, sucht Gründe, wer dagegen etwas erreichen will, sucht Wege.“
Bevor die Klassen selbst in Form einer Videoschau und die Klassenlehrerinnen mit einem Quiz noch einmal die Höhepunkte der Zeit der Absolventen an der Carl-Friedrich-Gauß-Schule Revue passieren ließen, gab der stellvertretende Landrat Norbert Dinter in einer humorvollen Rede den Schülern noch einen Ratschlag mit auf ihren zukünftigen Lebensweg.
Es werde künftig viele verlockende Angebote geben, zwischen denen man vielleicht auch hin und her gerissen sei. „Aber, “ so Dinter weiter, „lernen Sie sich zu entscheiden, denn wer sich nicht entscheidet, steht am Ende mit leeren Händen da.“ Doch heute sei die richtige Entscheidung, den Schulabschluss zu feiern, denn „School is out“. Sprach’s und pfiff mit einer Trillerpfeife unter dem Gelächter aller Gäste die Schulzeit der Entlassschüler ab.
Den Abschluss der fast zweieinhalbstündigen Feierlichkeiten bildeten Ehrungen. Für herausragende Leistungen (Notendurchschnitt zwischen 1,4 und 1,9) oder besonderem Engagement für die Schulgemeinschaft wurden geehrt und mit einem Büchergutschein des Fördervereins beschenkt: Nikita Barnard, Kimberley Bogdal, Lena Buchholz, Malin Krüger, Ricardo Lo Bianco, Denise Queck, Mailin Schmidtke, Vahide Serac und Julia Strauß. 


Geschicklichkeit auf dem Zweirad bewiesen - Gauß-Schule ehrt beste Teilnehmer beim Fahrradturnier

Velpke. An dem diesjährigen Fahrradturnier für die 5. und 6. Klassen an der Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Velpke nahmen insgesamt 43 Schülerinnen und Schüler teil. Die besten unter ihnen wurden jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde geehrt und von Schulleiterin Ulla Nolte mit einer Medaille und einer Urkunde ausgezeichnet.
Die Mobilitätsobfrau der Schule, Annette Pinkernell, hatte den Wettbewerb organisiert und in Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt. Auf einem etwa 200 Meter langen Parcours auf dem Pausenhof mussten die zehn- bis zwölfjährigen Schüler an acht Stationen ihre Geschicklichkeit und Verkehrssicherheit auf dem Fahrrad beweisen. Nicht allen fielen dabei Übungen wie das Slalom- oder Achterfahren ganz leicht, so dass schon einmal das eine oder andere Begrenzungsklötzchen umfiel. Auch beim Fahren auf dem Schrägbrett handelte sich mancher Teilnehmer Fehlerpunkte ein. So gelang es schließlich nur dem Sechstklässler Marvin Matthiae den Rundkurs fehlerfrei zu absolvieren erfreulich die Bilanz bei der Verkehrssicherheit der Fahrräder: Von den 35 überprüften Rädern erhielten nur 5 keine Plakette der Polizeibeamten.

Die Ergebnisse:
5. Jahrgang     Mädchen: 1. Stina Wagner 2. Enna-May Schulze 3. Samantha Denkena
                     Jungen:   1. Luca Baron 2. Abnor Seferi 3. Alessandro Pallazzo

6. Jahrgang     Mädchen: 1. Juline Heinrich 2. Tammy Rietzel 3. Jessica Riehl
                     Jungen:   1. Marvin Matthiae 2. Julien Neu 3. Jason Cünlü




Kreismeisterschaften der Schulen im Fußball - Gauß-Schüler unterliegen im Finale

Mit einem tollen Erfolg kehrte eine Mannschaft unserer Schule von den diesjährigen Kreismeisterschaften im Fußball aus Schöningen zurück. Die Jungen belegten in der Altersklasse III (12 – 14 Jahre) des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ einen unerwarteten zweiten Platz unter sieben Teams von Schulen aus dem gesamten Landkreis.
Das Endspiel verloren die Schüler etwas unglücklich mit 1:2 gegen die Mannschaft des Julianum Helmstedt. Nach der Hälfte der Spielzeit waren noch keine Tore gefallen. Dabei hatte Torjäger Vahid Sinanovic schon in der 3. Minute die Möglichkeit die CFG in Führung zu bringen, jedoch rettete der gegnerische Torwart in letzter Sekunde. Ein ähnliches Bild auf der Gegenseite als der Velpker Keeper Lukas Pochzozos 5 Minuten später die Führung der Helmstedter vereitelte. Doch schon 2 Minuten nach Wiederbeginn wurde er von einer Bogenlampe überrascht: 1:0 für das Julianum Helmstedt. Im Bemühen um den Ausgleich vernachlässigten die Velpker etwas die Defensive, was prompt durch den Gegner ausgenutzt wurde. Der baute bei einem Konter schon 2 Minuten später seine Führung auf 2:0 aus. Wer nun glaubte, die Velpker würden eine hohe Niederlage einstecken müssen, hatte die Moral der Mannschaft unterschätzt. Trotz eines Platzverweises eines ihrer besten Spieler vermochte die dezimierte Mannschaft das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Sie berannte das Helmstedter Tor und war in der 17. Minute durch Vahid Sinanovic zum 1:2 erfolgreich. Trotz weiterer verbissener Angriffe fiel der erhoffte Ausgleich, der ein Elfmeterschießen bedeutet hätte, in den verbleibenden 3 Minuten jedoch nicht mehr.
Die Gauß-Schüler hatten sich in der Vorrunde mit Erfolgen über die Haupt- und Realschule Königslutter und die Realschule Schöningen, bei einer Niederlage gegen die souverän auftrumpfenden Schüler vom Gymnasium am Bötschenberg, für das Halbfinale qualifiziert.
Hier schalteten sie die Gymnasiasten vom Anna-Sophianeum Schöningen mit 2:1 aus.
Bestnoten verdienten sich in einer geschlossenen auftretenden Velpker Mannschaft die beiden Spielgestalter Thoren Weder und Florian Rinke sowie der fünffache Torschütze Vahid Sinanovic.


Kollegiumsfoto der CFG


Tag der offenen Tür


Am Samstag, den 07. März von 10:00 bis 13:00 Uhr, waren alle Interessierten zum Tag der offenen Tür  eingeladen. Vor allem Eltern von möglichen zukünftigen Schülern sollten die Möglichkeit bekommen, sich direkt im Gespräch mit der Schulleitung und den Lehrern zu informieren. Gleichzeitig richtete sich das Angebot auch an alle Kinder der umliegenden Grundschulen, damit sie sich ein Bild von ihrer möglichen weiterführenden Schule machen konnten. Ein vielseitiges Programm wurde geboten, so konnte man mit Schülern unserer Schule das Gebäude und die unterschiedlichen Fachräume erkunden, Experimente in den naturwissenschaftlichen Fächern durchführen, Kunst machen, Spiele spielen, sportlich aktiv werden, die Konzepte, das Logbuch und die Programme kennen lernen und sich über die möglichen Schulabschlüsse informieren. Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt, damit man sich zwischen den Aktivitäten stärken konnte. Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleitung standen an diesem Tag für Fragen zur Verfügung.


Gutes Konzept, keine Hektik (Bericht der Wolfsburger Nachrichten)
von Erik Beyen

Mit einem zufriedenen Lächeln sitzt Rektorin Ulla Nolte am Ende des Tages der offenen Tür am Samstag im "Chillraum" der Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule. Drei Stunden Programm und viele Gespräche liegen da hinter ihr, ihrem Kollegium sowie vielen Schülerinnen und Schülern. "Das war ein erfolgreicher Tag", meint sie und lässt ihn mit uns Revue passieren.
Gleich am Eingang werden die Besucher mit einem kleinen Informationsstand begrüßt. Wer eine Führung möchte, der bestellt sie genau hier. Ein Stück weiter in der Pausenhalle bereitet sich die 5. Klasse auf ihren Beitrag vor. Auf einer kleinen Bühne singen sie gleich "What a wonderful world". Überall stehen Informationstafeln, Klassenräume stehen offen und aus den Fachräumen kriecht den Besuchern ein Murmeln vieler Stimmen entgegen.
Dort werden die Fächer Physik und Chemie praktisch demonstriert. Versuche stehen auf dem Programm, und die künftigen "Neuen" dürfen staunen. Zu ihnen gehört auch der neunjährige Nicklas aus Grasleben. In der Schulmensa, hier gibt es Kaffee und Kuchen, erzählen seine Eltern Peggy und Thomas Gerlach, was sie an der Carl-Friedrich-Gauß-Schule schätzen: "Die Schule hat einen sehr guten Ruf", sagt Peggy Gerlach.
Besonders das schulische Konzept sagt ihr zu. Durch den Blockunterricht und die Individualförderung würden Schüler nicht überlastet. "Das ist eine Schule ohne Hektik, an der sich für jeden Schüler Zeit genommen wird", ergänzt Thomas Gerlach.
In der Pausenhalle hat die 5. Klasse ihr Lied prima gesungen und damit Publikum angelockt. Die Gaußbusters, die Schulband, gibt eine Kostprobe. Musiklehrerin Emma Fechner leitet sie und muss sich selber ans Schlagzeug setzen. "Wir sind schwer unterbesetzt", sagt sie. Vier Stücke präsentieren die jungen Musiker. Überall in der Halle sind Smartphones auf sie gerichtet. Das Publikum ist begeistert und die Darbietung lässt auf mehr hoffen.
An diesem Samstag hat sich die Schule von ihrer besten Seite gezeigt. Der Schulelternrat hat für Kaffee und Kuchen gesorgt, der Förderverein hat im Atrium gegrillt; überall sieht man lächelnde Menschen.
Im Obergeschoss befindet sich der Ganztagsbereich mit Bewegungs- und Chillraum. Dort spielt Silas (9) aus Velpke gerade mit Aron (9) Tischfußball. Vater Frank Kummutat ist begeistert: "Die Schule hat schon ein gutes Konzept", sagt er. Ulla Nolte ist zufrieden. Der Tag habe gemacht, was er sollte: konkretes Interesse geweckt.

 


Mädchen wagen erste Schritte in Handwerksberufen
- Firmenvertreter geben Schülern Auskunft -


Für manchen Achtklässler scheint der Einstieg in den Beruf in zweieinhalb Jahren noch in weiter Entfernung zu liegen. Dennoch ist es wichtig, sich jetzt schon erste Einblicke in die Berufswelt zu verschaffen. Die CFG gibt ihren Schülerinnen und Schülern deshalb in dieser frühen Phase die Möglichkeit, in die Berufswelt hineinzuschnuppern.
Ein gesamter Schultag stand jetzt für die Dreizehn- und Vierzehnjährigen im Zeichen der Suche nach ihrem zukünftigen Beruf. In Kleingruppen von je drei Schülern konnten sie an elf Stationen einen Einblick in ganz verschiedene Berufsfelder bekommen. Das Spektrum reichte von klassischen Handwerksberufen im Baugewerbe über Gastronomieberufe bis hin zu Berufen in der Finanzwirtschaft. Anwesend waren beispielsweise die Betriebe Elektro Vass, Ergotherapie Liebenau, Loock Heizungsbau, Fibav, Mario Fliesen, Elm-Bau mit Dachdecker und Maurer, das Finanzamt Helmstedt, die Zimmerei Stielau, Zum Tannenhof und das Autohaus Isensee.
Etwas zaghaft gingen sich die meisten Mädchen mit den Sägen an der Station der Zimmerei um, als sie einen Balken zersägen sollten. Auch das Einschlagen eines langen Nagels in einen Dachbalken am Stand der Dachdecker bereitete nicht nur den Schülerinnen einige Schwierigkeiten.
Auf die klassische Rollenverteilung im Berufsleben ging Fliesenlegermeister Mario Müller in der abschließenden Gesprächsrunde ein. Die Vorstellung, dass Handwerksberufe nur etwas für Jungen und Dienstleistungsberufe etwas für Mädchen seien, sei heute überholt. Er habe in seinem Handwerk beobachtet, dass viele Mädchen sogar etwas geschickter seien als Jungen.
Stellvertretend für alle anderen Fachkräfte der vertretenden Firmen gab er allen Schülern noch einen Ratschlag auf den Weg: "Belasst es nicht bei dem verpflichtenden Schulpraktikum, bevor ihr euch für einen Beruf entscheidet, sondern versucht weitere freiwillige Praxiserfahrungen zum Bespiel in den Ferien zu sammeln!"
Wir danken allen teilnehmenden Betrieben!



Schüler auf Entdeckungstour  
- Am Schnuppertag präsentiert sich die CFG Viertklässlern mit einem großen Programm -


Staunend standen die Viertklässler im großen Gebäude unserer Schule. Für viele der Mädchen und Jungen war es das erste Mal, dass sie die Oberschule besuchten. Die CFG hatte zum Schnuppertag für Viertklässler und somit für mögliche zukünftige Schülerinnen und Schüler eingeladen. Verlaufen konnten sich die Gäste nicht, wurden sie doch vom Eingang gleich von den Lotsen aus den zehnten Klassen in Empfang genommen und in die Pausenhalle begleitet. Dort begrüßte unsere Schulleiterin Ulla Nolte die zukünftigen Gaußschüler mit ihren Eltern. Mit dem musikalischen Willkommensgruß "Don´t know much about history, don´t know much about biology" aus Sam Cooks Lied "Wonderful world" stimmte die Klasse 5.1 ihre ehemaligen Mitschüler und die Gäste auf den nachfolgenden Schnupperunterricht ein.
Ausgerüstet mit Schutzbrillen galt es, im Chemieraum die Stoffe Sallz und Zucker ohne zu schmecken, nur mit Hilfe eines chemischen Experiments, zu bestimmen. Ziemlich schnell gelang es einigen jungen Chemikern mit Hilfe ihrer Paten herauszufinden, dass Zucker beim Erhitzen schwarz wird. Dass die Schutzbrillen zur Vermeidung von Augenverletzungen getragen werden müssen, war allen gleich klar.
Wie Verletzungen, die täglich in der Schule vorkommen können, behandelt werden, wurde den Viertklässlern in der Erste-Hilfe-Station von den Schulsanitätern demonstriert. Einige brachten ihre Erfahrungen aus der Kinderfeuerwehr mit ein, als sie selbst mit Hilfe der älteren Schüler einen Verband anlegen durften. Zuvor hatten die Besucher im Biologieunterricht anhand eines Skeletts berichten dürfen, welche Knochen bei ihnen schon einmal gebrochen waren. An weiteren Stationen ging es um die Arbeit mit digitalen Medien im Erdkunde- und Informatikunterricht.
Höhepunkt waren für viele Kinder zweifelsohne die Waffeln, die es in der Mensa gab. Ein wenig enttäuscht schienen einige der zukünftigen Gaußschüler zu sein, als ihnen ihre Paten erzählten, dass die Waffeln nicht jeden Tag auf dem Mensaplan stehen.



Gauß-Schule hat jetzt Doppelspitze (Bericht der Wolfsburger Nachrichten)
von Erik Beyen

Es war ein hartes halbes Jahr, sagt Ulla Nolte, die neue Rektorin der Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule in Velpke. Doch inzwischen sei sie angekommen. Mit ihrer Konrektorin Martina Hartwig bildet sie nun auch offiziell beurkundet das neue Duo an der Spitze der Schule. Beide wollen Bewährtes bewahren, aber auch neue Wege wagen. Am 7. März öffnet die Schule erstmals unter ihrer Leitung die Türen für die Öffentlichkeit.
Der erste Tag an der neuen Schule. der 1. August 2014, brachte Nolte und Hartwig gleich ins Schwitzen. Zu viele Lehrerstunden für zu wenig Schüler. Eine Kollegin musste vorübergehend abgeordnet werden, also an einer anderen Schule unterrichten. "Das war eine schwere Entscheidung", erinnert sich Nolte. Inzwischen sei die Kollegin aber wieder zurück.
Die beiden Pädagoginnen geben ein klares Ziel vor: Zwei fünfte Klassen im neuen Schuljahr. Keine leichte Aufgabe, denn es gilt, Elternbedenken auszuräumen. Es sei, so Nolte, die Meinung verbreitet, dass durch die Beschulung von Haupt- und Realschülern im Verband die Qualität leide. Das Gegenteil sei der Fall, sagt Konrektorin Martina Hartwig. "Wir arbeiten nach dem Prinzip der Binnendifferenzierung", erklärt sie. Man biete in jeder Klasse verschiedene Niveaustufen an. Und Ulla Nolte ergänzt: "Jeder Schüler hat das Recht, nach seinen Fähigkeiten gefördert und gefordert zu werden. Genau diesem Grundsatz folgen wir." Man pauke heute keine Lehrziele mehr ein, ergänzt die Konrektorin, vielmehr sollen Kompetenzen entwickelt werden. Ein großes Ziel.
Wenn sich die Schule im März von ihrer besten Seite zeigt, dann stehen Nolte und Hartwig den Eltern für Gespräche zur Verfügung. "Natürlich auch zu jeder anderen Zeit", verspricht Ulla Nolte.


Gauß-Vorlesewettbewerb - Julien Neu (6.1) nimmt für die CFG am Kreisentscheid teil


Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels lädt jedes Jahr Teilnehmer aus den sechsten Klassen zu einem Vorlesewettbewerb ein. Die besten aus den Schulen des Landkreises Helmstedt, die sich zunächst in den Klassen und dann in den Schulen für den Kreisentscheid qualifiziert hatten,  traten nun beim Kreisentscheid im Freizeitheim Scheppau vor einer fünfköpfigen Jury gegeneinander an. Die Klassenentscheide unserer Schule fanden bereits am  4.12.2014 statt, wobei sich Julien Neu aus der 6.1 und Marvin Matthiae aus der 6.2 qualifizierten.  Im späteren Schulentscheid konnte sich schließlich Marvin Matthiae gegen seinen Mitschüler im Schulentscheid knapp durchsetzen. Der Förderverein der Schule unterstütze den Wettbewerb durch Büchergutscheine für alle Teilnehmer.
Sieben Mädchen und Jungen hatten dann beim Kreisentscheid am 25.2.2015 anfangs Texte ihrer Wahl im Zeitraum von fünf Minuten und im zweiten Durchgang unbekannte Passagen aus Büchern vorzulesen, die die Freizeitheim-Leiterin Anette Gatz als Moderatorin ausgewählt hatte.
Buchautor Wolfgang Rischer, auch Vorsitzender des Literaturkreises Helmstedt, hatte es mit den übrigen Jurymitgliedern der der Punktevergabe nicht einfach. „Alle Bewerber lagen dicht beieinander", sagte er zum Schluss. Hauptsächlich kam es aber darauf an, flüssig, betont und mit deutlicher Aussprache vorzulesen.
Vorgelesen wurde aus folgenden Büchern: „2:48 Die Katastrophe beginnt", „Der Tag, an dem ich cool wurde", „Das Schicksal ist ein mieser Verräter", „Alfons Zitterbacke", „Darth Paper schlägt zu" und „Fünf Freunde beim Wanderzirkus". Sprecher der Jury Ortfrid von Wurmb von der Braunschweigischen Landessparkasse würdigte die Leistungen bei der Übergabe der Urkunden und Bücherpreise und sparte nicht mit Lob und Anerkennung. „Erstmalig wurde beim Wettbewerb nicht nach der Schulform unterschieden, alle bekamen die gleichen Chancen", ergänzte Anette Gatz.
Für unsere Schule nahm schließlich stellvertretend Julien Neu erfolgreich am Kreisentscheid teil. Er vertrat unsere Schule super und wurde ausdrücklich von der Jury für seinen ausdrucksstarken  Lesevortrag gelobt und hinterließ einen tollen Eindruck mit seinem gewählten Buch „Alfons Zitterbacke" von Gerhard Holz-Baumert. Danke Julien, auch wenn es nur knapp nicht zum 1. Platz gereicht hat.


Ausflug ins Kunstmuseum



Fußballmeisterschaften - Spannend und leidenschaftlich geführte Spiele an der CFG


Mit großer Leidenschaft wurden die Spiele besonders der 9.und 10. Klassen bei den diesjährigen Fußballmeisterschaften der CFG ausgetragen. Es wurde um jeden Ball und jeden Zentimeter Boden verbissen gekämpft.
In dem 6er Feld der 9. und 10. Klassen hatten sich in Vor- und  Rückspiel die Klassen 9d  und 10a für das Endspiel qualifiziert. Nach ausgeglichener Leistung in der regulären Spielzeit musste die Entscheidung durch Siebenmeterschießen fallen. Als auch danach noch kein Sieger feststand, entschied schließlich das „Golden Goal" für die Klasse 9d. Spannend ging es auch im Spiel um den 3. Platz zu. Fast mit dem Schlusspfiff gelang den Spielern der Klasse 10d der Siegtreffer zum 2:1 über die Klasse 9a mit ihrem überragenden Spieler Ammar Sinanovic. Mit dem gleichen Resultat errang die Klasse 10c den 5. Platz gegen die Klasse 9c.
Bei den 7. und  8. Klassen hatten insgesamt acht Mannschaften gemeldet, darunter auch reine Mädchen- oder gemischte Jungen- und Mädchenteams. Im Endspiel, das die achte Klasse schließlich mit 2:0 gewann, standen sich die Klassen 7.2  und 8.2 gegenüber. Mit einem deutlichen 6:0 überzeugte im Spiel um den 3. Platz die Klasse 8.2 gegen die Mannschaft der 7.1.
Tags zuvor schon hatte die Klasse 6.1 mit dem sehr souverän auftretenden Thoren Weder das Turnier gegen eine Gästemannschaft aus dem vierten Jahrgang der Grundschule Grasleben gewinnen können.



7. Jahrgang pflanzt Bäume für den Naturschutz

Unterricht mit Frischluftfaktor genossen Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe unserer Schule in Begleitung der Lehrkräfte Conni Ochlich und Gunnar Peppler. Am Donnerstag, den 27.11. haben sie gemeinsam mit Fritz Hansmann vom örtlichen Bioland-Hof eine Streuobstwiese angelegt. Landwirt Fritz Hansmann hatte die Schule kontaktiert, um sich beim Anlegen seiner ersten Streuobstwiese Unterstützung zu holen und um einen Beitrag zu mehr Sensibilität für die Umwelt zu leisten: "Es ist wichtig, dass die Kinder den Bezug zur Natur nicht verlieren."
Die zu Rate gezogene Naturschutzberaterin für Biobetriebe Birgit Petersen erklärte den Kindern, was eine Streuobstwiese ist, dessen Nutzung und half den Jugendlichen mit gekonnten Handgriffen einen Baum zu pflanzen. Nach der kleinen Theorie-Einheit waren die engagierten Schüler und deren Lehrer mit Spaß beim Pflanzen dabei. "Es ist toll, etwas für die Natur zu tun und ein Zuhause für Schmetterlinge und andere Tiere zu errichten", äußerte sich Franziska Bäcker und half ihren Mitschülern, einen Baum einzugraben.
Bei winterlichen Temperaturen wurden insgesamt 20 Bio-Hochstamm-Obstbäume in die von Fritz Hansmann vorgefertigten Gräben eingepflanzt. Darunter waren viele alte Apfelsorten wie z.B. der Dülmener Herbstrosenapfel oder der Gravensteiner. Zum Schluss befestigten die Kinder nach Anleitung von Birgit Petersen an jedem Baum einen Stammschutz gegen Wildschäden. Die Pflanzaktion wurde finanziell von der Stiftung Kulturlandpflege unterstützt. Organisiert und betreut wurde die Aktion von dem Kompetenzzentrum für Ökolandbau.



Bonjour Paris – 11.-15.06.2014 (Profil Sprachen 9/10)

Am Mittwoch um 17:30 Uhr machten wir uns mit dem Bus auf in Richtung Paris. Dabei machten wir einen gigantischen Umweg über Hannover, Bielefeld und Essen, wo wir in einen Doppeldeckerbus umstiegen. Weiter ging es über Düsseldorf und Köln. Dort legten wir um ein Uhr nachts unsere erste längere Pause ein. Nachdem einige ein wenig Schlaf gefunden hatten, wurden wir um 5 Uhr über den Lautsprecher brutal aus unseren Träumen gerissen, weil der Busfahrer eine einstündige Pause machen müsste. Da wir alle hundemüde waren, hielt sich unsere Begeisterung noch in Grenzen. Nachdem wir dann Paris erreichten, begann sofort unsere vierstündige Stadtrundfahrt. Wir waren von den wunderschönen Gebäuden begeistert, freuten uns aber trotzdem auf das Hotel und die Dusche  Um 14 Uhr war es dann endlich soweit, wir konnten unsere Zimmer beziehen und uns frischmachen. Nach zwei Stunden machten wir uns auf den Weg zum Supermarkt und steigen zusammen in die Métro zum Hôtel de Ville (Rathaus), wo wir dann bis 18:45 Uhr Zeit für uns hatten. Einige gingen durch die Stadt, holten sich etwas zu essen, andere fuhren zum Hard Rock Café. Als wir uns um 19 Uhr am Rathaus trafen, waren alle schon ziemlich kaputt und fertig. Ein Grußteil war müde und die Füße wollten nicht mehr so richtig. Kurz danach machten wir uns auf zum Rundgang durchs Quartier Latin (Studentenviertel). Währenddessen machte uns die Hitze sehr zu schaffen und das Trinken wurde immer knapper. Nach dem Rundgang hatten wir noch in der „Fressmeile“ 45 Minuten Zeit um uns zu stärken und machten uns um 21:10 Uhr mit der Métro auf den Rückweg zum Hotel.
Am Freitag gab es um 8:00 Uhr Frühstück, es gab Baguette, Toast, Marmelade, Käse, Nutella usw. Um 9:00 Uhr ging das Programm los am Arc de Triomphe, dort sahen wir das Grab des unbekannten Soldaten. Danach wollten wir zum Eiffelturm und standen ewig an, doch das Personal streikte an diesem Tag. Also hatten wir drei Stunden Freizeit und trafen uns um 15 Uhr am Tour Montparnasse wieder. Mit dem Aufzug ging es in 38 Sekunden hoch in den 56. Stock. Von der Panoramaterrasse aus, die nur zu Fuß zu erreichen ist, hatten wir eine wunderschöne 360° Sicht über ganz Paris! Nachdem wir diese genießen konnten brachen wir auf zum Montmartre-Viertel (Künstlerviertel). Dort hatten wir vier Stunden Freizeit. Einige gingen Shoppen, kauften sich Suvenirs und andere saßen am Fuße der Sacre-Coeur. Um 20:30 Uhr trafen wir uns bei der Métro-Station „Abbesses“ und fuhren gemeinsam ins Hotel zurück.
Am Samstag haben wir um 7:30 Uhr gefrühstückt, damit wir um 8:30 Uhr unser Gepäck in den Bus einpacken konnten. Nachdem wir das gemacht haben, sind wir wie jeden Morgen zum Supermarkt gegangen und fuhren von dort aus mit der Métro Richtung Eiffelturm. Auf dem Weg wurde Marina bestohlen, so dass Frau Veurink mit Marina und Yasmin (als Zeugin) mehrere Stunden auf dem Polizeirevier und nicht – wie wir – auf dem Eiffelturm verbrachte. Anschließend hatten wir Freizeit und trafen uns dann um 14:00 an der Pyramide des Louvre. Dort trennten sich unsere Wege, etliche schauten sich die Mona Lisa an, andere bummelten lieber durch die Gassen oder machten sich zügig auf den Weg zum Centre Pompidou, wo wir uns um 17:45 Uhr trafen. Nach einem gemütlichen gemeinsamen Pizzaessen fuhren wir (wie immer) mit der Métro zum Treffpunkt für die Bootstour über die Seine. Sie startete um 20:00 Uhr und war sehr schön (inklusive Sonnenuntergang). Danach wurden wir von unserem Bus abgeholt und machten um 22:00 Uhr die Lichterrundfahrt durch das toll beleuchtete Paris. An den schönsten Gebäuden (z.B. alte Oper) wurden kleine Fotostopps eingelegt. Gegen 23:45 Uhr stoppte der Bus am Trocadéro, von dort aus hat man eine hervorragende Sicht auf den Eiffelturm. Wir positionierten uns mit unseren Kameras und warteten auf das Lichterspiel. Zusätzlich zur normalen Abendbeleuchtung hat der Eiffelturm noch Millionen kleiner Lampen, die um Mitternacht anfangen zu blinken. Wir waren alle sehr begeistert und wollten gar nicht mehr nach Hause.
Am Sonntag, also um 0:30 Uhr, sind wir leider aus Paris abgefahren. Unsere Fahrt ging über Köln, wo wir um 6:30 Uhr frühstückten. Dann ging es weiter nach Düsseldorf, Essen, Bielefeld, bis wir schließlich um 14:30 Uhr in Velpke ankamen, wo unsere Eltern uns schon sehnlichst erwarteten. Alle waren kaputt und müde, doch immer noch sehr von Paris angetan, was wahrscheinlich noch lange anhalten wird.


 
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